Sein oder Design ist nicht mehr Frage, sondern schon Antwort. So schafft die entstellteste Menschheit das höchste Bruttosozialprodukt.

Deutschland 2019: Neonazis + Hitler = „Marsch ohne Ziel, Taumel ohne Rausch, Glauben ohne Gott.“ Konrad Heiden

21. August 2019 | Kategorie: Artikel, Konrad Heiden, Nazis, Zeitzeugnisse/Zeitzeugen

„Nationalsozialismus: Marsch ohne Ziel, Taumel ohne Rausch, Glauben ohne Gott“.   Konrad Heiden 1936 Ich möchte hinzufügen: Tat ohne MORAL Da schon wieder oder immer noch die geistige Schwäche auf angebliche nazi-onale Größe sich beruft und neuerdings auf Vogelschiss herausredet, wird hier eine historische Abrechnung vorgelegt,  die keineswegs nachträgliches Sakrament aus-  sondern haufenweise Exkrement nachweist. Konrad Heidens Hitlerbiographie von  1936 wird in Auszügen vorgelegt zur Standortbestimmung für pseudonational Verwirrte in 2019. Für die im Denken Kurzen etwas länger als besagter Vogelschiss, aber es lohnt sich. Der geistige Ziehvater Adolf Hitler war ein kompletter Versager im bürgerlichen Leben, ein nichtsnutziges Rednertalent, körperlich schwach und überaus faul, deshalb begrenzt gebildet, ausgestattet mit den darwinistischen Instinkten des Obdachlosenasyls, ohne Moral und Anstand,  persönlich feige, als Mensch untauglich, ein Menschenverächter aus Überheblichkeit und Neid, ein notorischer Lügner für seinen Vorteil,  skrupellos gegen Andersdenkende bis zum vielfachen Mord schon 1934 in den eigenen Reihen, in Begleitung […]

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MARC AUREL – Selbstbetrachtungen 4. Buch.

19. Juni 2019 | Kategorie: Artikel, Marc Aurel

Marc Aurel Mach den Versuch – vielleicht gelingt es Dir – zu leben wie ein Mensch, der mit seinem Schicksal zufrieden ist, und, weil er recht handelt und liebevoll gesinnt ist, auch den inneren Frieden besitzt. Viertes Buch 1. Wenn der in uns herrschende Geist so ist wie er sein soll, so kann es uns – den Ereignissen gegenüber – nicht schwer fallen, auf jede Möglichkeit vorbereitet zu sein und das Gegebene hinzunehmen. Das Festbestimmte, Abgemachte wofür wir Interesse haben, ist es überhaupt nicht; sondern das, was uns gut und wünschenswert scheint, ist doch immer nur mit Vorbehalt ein Gegenstand unseres Strebens; was sich uns aber geradezu in den Weg stellt, betrachten wir als ein Mittel zu unsrer Übung, der Flamme gleich, die sich auch solcher Stoffe zu bemächtigen weiß, deren Berührung ein kleineres Licht verlöschen würde, aber ein helles Feuer nimmt in sich auf und verzehrt, was man ihm […]

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Allons enfants ! Freiheit und Gleichheit. von W.K. Nordenham

21. Juli 2018 | Kategorie: Artikel, Zeitzeugnisse/Zeitzeugen

Es ist schwer das Folgende hinzuschreiben, weil die Gefahr besteht, dass die gefühlig Wohlmeinenden in jedem Fall das Falsche herauslesen.  Wie sagte einst Wolfgang Neuss: “ Ich bin viel zu sehr Mensch, um Humanist sein zu können.“ Das ist sehr wahr. Was aber tun, wenn beides bedroht ist?  Die Länder Europas haben Teile ihrer Individualität an die Gemeinschaft der Staaten abgetreten in der Hoffnung auf eine gemeinsame Identität. Aber herausgekommen ist eine gemeinsame europäische, politische Naivität, naiv bis zur Handlungsunfähigkeit, z.  B. Ukraine in die Nato. Auf der Krim liegt der Hafen für die russische Schwarzmeerflotte. Dachte man, Putin guckt bei der Enteignung einfach zu?  Die einzig wirksame außenpolitische Aktion davor war das Eingreifen Europas in Libyen. Ein nachhaltiges Desaster! Dann kam der Flüchtlingspakt als Notgeburt. Wer nimmt Europa überhaupt noch Ernst?  Erdogan z.B. sicherlich nicht. Die eigentliche Frage ist also: Kann die Naivität der Europäer in Bezug auf Außenpolitik, Flüchtlingspolitik, […]

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Notizen zur Zeit. Vom Dusel zum Diesel : NO2-Nebel und kein Ende. Von W.K. Nordenham

11. März 2018 | Kategorie: Artikel, Notizen zur Zeit

Ich bin absolut für niedriges Kohlendioxid CO2 und Stickstoffdioxid NO2. Aber was man als wissenschaftlich denkender Mensch fragt: Woher haben die Brüsseler EU Bürokraten die 40 Mikrogramm/ Kubikmeter? Nirgends habe ich eine zuverlässige wissenschaftliche Begründung dazu gefunden. Der Arbeitsplatzgrenzwert für NO2 ist mit 950 µg/m³ extrem höher. Selbst täglich die Hälfte von 425 µg/m³ als Mittelwert  müsste  lebensgefährlich sein – oder eben nicht. Kein Geringerer als Prof. Dr. Hans Draxler, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin, hat vor Panikmache gewarnt. Auch bei 100 Mikrogramm NO2 sähe man keinen negativen Effekt, so zur Deutschen Presseagentur.  Das sagen also die Daten, nicht die kolportierte Meinung. Auf jährlich 12.860 vorzeitige Stickoxid-Todesfälle auf Grund von Berechnungen zu schließen, wäre wissenschaftlich unseriös, so Draxler. Also woher die ominösen 40 Mikrogramm/ Kubikmeter? Inzwischen gibt es eine zweite Verlautbarung, diesmal des Umweltbundesamtes, die die mutmaßlichen Opfer von NO2 binnen Wochenfrist heldenhaft auf etwa die Hälfte […]

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Kurze Charakteristik einer Talkshow. von W. K. Nordenham

04. März 2018 | Kategorie: Artikel

So macht sich im geistigen Leben, das seinem innersten Wesen nach spezielle Gaben fordert und voraussetzt, der zunehmende Triumph der unqualifizierten, unqualifizierbaren und durch ihre besondere Anlage gerade nicht qualifizierten Pseudointellektuellen geltend.  Ortega y Gasset – Der Aufstand der Massen Im  täglichen Leben drängen sie sich auf, schwadronieren  in allen Talkshows, auf allen Radiokanälen und in den Zeitungen herum, wo sie gegen Bezahlung für ihr devot erbetenes Wort selbst noch sorgen ohne auch nur wirklich eines gültig ausdrücken zu wollen oder zu können.  Die Reaktion darauf kann nur in vollendeter Nichtachtung bestehen.   WK Nordenham

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Notizen zur Zeit – Ein schon vertanes Jahr 2018! – Von W. K. Nordenham

07. Januar 2018 | Kategorie: Apokalypse, Artikel, Notizen zur Zeit

Jetzt ist das Neue Jahr da, für welches ich allen nur das Beste wünsche, und nichts hat sich bislang wirklich verändert. Wozu immer der ganze Zirkus um Silvester?  Ich weiß es nicht. Wie dem auch sei. Ich hatte noch 7 geschenkte alte Raketen von anno Tobak, nie gebraucht und war damit hoffnungslos veraltet. Darüber lachen Böllerfreaks heute nur. Keine Effekte, nix knallt! In Zeiten, wo Stickstoff und Feinstaub die Dieselautos aus den Städten vertreiben soll, fragt man sich, was da die Staub- und Schadstoffmassen von Silvester den jeweiligen Stadtoberen wohl einflüstern mögen oder die Kölner Lichter oder der Rhein in Flammen und sonstiges Feuerwerk im Lande. Der eine Tag entspricht zwei Monaten Autodreck. Man wünschte sich jetzt noch eine Quantifizierung der tatsächlichen Feinstaubopfer oder der durch Stickoxid Dahingerafften, aber es gibt keine verlässlichen Zahlen. Für Glyphosat gibt es mehr Daten, aber  das darf bleiben, wegen des Verdienens, nicht wegen dem […]

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Wie wäre es, gebildet zu sein? Von Peter Bieri

01. November 2016 | Kategorie: Bildung, Zeitzeugnisse/Zeitzeugen

Der 1944 in Bern geborene Peter Bieri ist  einer der profiliertesten Denker unserer Zeit und  war bis 2007  Professor für zeitgenössische Philosophie an der Freien Universität Berlin. Er hatte den Lehrstuhl für «Sprachphilosophie und Analytische Philosophie» inne und veröffentlichte «Das Handwerk der Freiheit» (2001).  Unter dem Pseudonym Pascal Mercier hat er unter anderem den Roman «Nachtzug nach Lissabon» (2004) veröffentlicht. Wie wäre es, gebildet zu sein? Bildung ist etwas, das Menschen mit sich und für sich machen: Man bildet sich. Ausbilden können uns andere, bilden kann sich jeder nur selbst. Das ist kein bloßes Wortspiel. Sich zu bilden, ist tatsächlich etwas ganz anderes, als ausgebildet zu werden. Eine Ausbildung durchlaufen wir mit dem Ziel, etwas zu können. Wenn wir uns dagegen bilden, arbeiten wir daran, etwas zu werden – wir streben danach, auf eine bestimmte Art und Weise in der Welt zu sein. Wie kann man sie beschreiben? Bildung als […]

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Die Detonation. Glossen. Von Karl Kraus

24. August 2016 | Kategorie: Aus "Die Fackel", Detonation, Journalisten, Notizen aus Medienland

DIE FACKEL Nr. 336—337 23. NOVEMBER 1911 XIII. JAHR   S. 1-3 ______________________________________________________________ Glossen Von Karl Kraus Die Detonation ist schrecklicher als der Schuss. Trostloser als das Leid ist die Teilnahme. Und je stiller das Haus, desto lärmvoller die Gasse. Nicht mehr ein Atridenmaß blutiger Tat kann uns entsetzen, stumpf wird das Messer an dem Nachspiel, der empfindlichste Sinn verhärtet an der Schmach, die einem Mord auf dem Fuß folgt. Der Schmerz muss sich durch die Neugier den Weg bahnen, um zu seinen toten Kindern zu gelangen; vor dem Tor steht das Volk, auf der Stiege stehen die Nachbarn und um die Leichen sind die Reporter gruppiert. Gleich werden die Eltern da sein. Jetzt sind sie an der Schwelle, jetzt werden sie in Ohnmacht fallen. Sie dürfen noch nicht. Sie müssen sich halten. Die Zeitungen sind vertreten und wollen wissen, ob sie etwas gewusst haben. Man hat ihnen drei Kinder weggeschossen, […]

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Zwischenbilanz : In dieser großen Zeit. von Karl Kraus. Vorwort W. K. Nordenham

29. Juli 2016 | Kategorie: Artikel, Aus "Die Fackel", Notizen zur Zeit

Noch ein Versuch wider die Vergeblichkeit! In dieser tollen Zeit, toll geworden von Bildprodukten und Schlagwörtern,  wo der Mensch dem Menschen kein Mensch mehr sein will, geschieht sehenden Auges  die Kapitulation des Geistes vor der Nachrichtenflut und dem, was dafür gehalten wird. Jüngstes und selbst für den geistig Verstocktesten einsichtiges Beispiel ist die Türken-Demo in Köln für den gewählten Diktator Erdogan. Was ließ sich nicht der mediale  Wort-Bild-Brei alles einfallen?  Verschwörungstheorien gegen den deutschen Staat allerorten, und was ist dann passiert? Nichts. Einfach eine unsinnige Demonstration – und keine Randale, wie traurig! Für die hatte allerdings allein die Presse schon vorher gesorgt, und es wird  schon noch etwas gefunden werden.  Man braucht doch „Information“ oder wie der Matsch genannt wird? Was ist Wahrheit? – Die Frage gründet längst nicht mehr auf Biblisch-philosophischem. Die Antwort wird täglich neu gebildet aus dem Produkt von Information und Desinformation, das Medien erschaffen, geschmiedete Geistesfessel […]

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Olympia: Doping oder der pharmakologisch-kosmetische Komplex . Von W.K. Nordenham

27. Juli 2016 | Kategorie: Artikel, Doping, Medizin, Zeitzeugnisse/Zeitzeugen

Gesellschaft: Es war alles da, was da sein muss und was sonst nicht wüsste, wozu das Dasein ist, wenn es nicht eben dazu wäre, dass man da ist. Karl Kraus Es ist wieder soweit. Nach wie immer angemessen verspätet veröffentlichten Dopingbefunden, setzt sich das IOC bei Olympia 2016 erneut an die Spitze des sprichwörtlichen Eisbergs, unter sich den Berg des nicht Nachweisbaren. Das Versagen scheint Programm. Wortwörtlich geht alles den Bach herunter. Ist es neu? Keineswegs. Nicht zufällig regte sich das in den sechziger-siebziger Wohlstandsjahren des 20. Jahrhunderts, als nach gestilltem Grundbedarf, nach  Not und Frust, zunächst die Lust auf Leben, dann die Lust auf nur immer mehr. Lebensqualität nannte und nennt sich das, werbebegleitet etabliert. Aber die Natur folgt einer eigenen Vernunft  und gibt  nicht freiwillig, was die Unvernunft dem Zeitgeist souffliert. Doping hat als Symptomenkomplex einer Krankheit zu gelten, die sich in zeitgeisttaumeliger Selbstüberschätzung über Natur erheben möchte […]

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